Weitergehen

In „weitergehen“ erscheinen die Gedichte der Wortkünstlerin May Ayim erstmals gesammelt in einem Band. Die Lyrikbände „nachtgesang“ und „blues in schwarzweiß“ stoßen auch knapp zwei Jahrzehnte nach ihrem Erscheinen auf große Resonanz bei Menschen aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen.

May Ayim (1960-1996) war Dichterin, Pädagogin, Logopädin, Wissenschaftlerin und politische Persönlichkeit. Sie ist Mitherausgeberin und Mitautorin der Bände „Farbe bekennen“ und „Entfernte Verbindungen“. Posthum erschien neben dem Gedichtband „Nachtgesang“ der Essayband „Grenzenlos und unverschämt“, ebenso der Dokumentarfilm von Maria Binder „Hoffnung im Herz“. 

May Ayims Lyrik erscheint regelmäßig in Schulbüchern und Anthologien und wurde in Theaterprojekten und filmischen Arbeiten zitiert. 2009 wurde das Kreuzberger Gröbenufer in Berlin dank einer zivilgesellschaftlichen Initiative in May-Ayim-Ufer umbenannt.

„…Und so sind May Ayims Worte nicht verstummt, sondern ertönen lauter als je zuvor. Deutschsprachiges Spoken Word wurde durch die afrodeutsche Dichterin, Poetin, Wissenschaftlerin und Aktivistin salonfähig. Heute feiern wir mit Formaten wie „One World Poetry“ oder „Hip Hop Meets Poetry“ Schwarze Stimmen und Schwarze Vielstimmigkeit, die in afro-deutscher Literaturtradition Intersectional Justice fordern und fördern und Empowerment feiern.“ Aus dem Vorwort von Natasha A. Kelly

„Sie lebt weiter in ihren Gedichten, in unseren Erinnerungen und in uns selbst, als Teil der afrikanischen Diaspora, die sich trotz aller Verleugnungen in die Geschichte einschreibt.“ Kölner Stadtanzeiger

ISBN 978-3-944666-02-0
270 Seiten, Klappenbroschur
€ 24,50


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