Erinnerungskämpfe – im Kontext des Black History Month
Im Rahmen von „Demokratie stärken, solidarisch handeln!“ zum Black History Month 2026 liest Marion Kraft aus ihrem Debütroman »Weltenwechsel« im Storytelling Salon im Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt. Im Mittelpunkt stehen Schwarze Geschichte in Deutschland, Erinnerungskämpfe und die Frage, wie Geschichte erzählt und bewahrt wird.
»Weltenwechsel« schildert den Lebensweg eines Mädchens, das am Rand der Gesellschaft steht und sich trotz der Schatten der Vergangenheit zur selbstbewussten jungen Frau entwickelt. Julias Kindheit ist von Kriegen, Armut, Ausgrenzung, Rassismus und sozialen Gegensätzen geprägt. In einem »bunten Haus« voller außergewöhnlicher Menschen erlebt sie eine Zeit der Geborgenheit, bevor unerwartete Ereignisse ihr Leben verändern und ihren weiteren Weg bestimmen.
Vor dem Hintergrund der beeindruckenden Familiengeschichte von drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen und der Suche nach Identität entfaltet sich ein neues Bild der turbulenten westdeutschen Nachkriegszeit – bewegend, inspirierend und oft verstörend aktuell.
Die Veranstaltung wird von Hadija Haruna-Oelker moderiert.
Mit Beiträgen von: Marion Kraft (Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin), Eleonore Wiedenroth-Coulibaly (Autorin, Übersetzerin, Sprachdozentin, Mit-Gründerin ISD), Julia Albrecht (Kulturvermittlerin am Weltkulturen Museum Frankfurt / Aktuelle Ausstellung "Sheroes") und Brenda Davina (wissenschaftliche Koordinatorin für das „Koloniale Erbe“ der Stadt Hannover /erstmalige Stelle dieser Art in Deutschland)
Veranstalter*innen: ISD Frankfurt M. und Stabsstelle Antidiskriminierung der Stadt Frankfurt M., kuratiert von Hadija Haruna Oelker